Hier ein paar Impressionen der Adventsfeiern im Dezember 2015.
Hier ein paar Impressionen der Adventsfeiern im Dezember 2015.
Das Rheinschulkinderparlament – das sind die Klassensprecher und Klassensprecherinnen der dritten und vierten Klassen der Rheinschule.
Freitags in der dritten Stunde treffen wir uns in der Bücherei. Wir wollen die Rheinschule verbessern. Wir gehen zum Beispiel in die Klassen der Rheinschule und fragen nach Wünschen der Kinder. Diese Wünsche (z.B. das Auffüllen der Löcher mit Erde in der Wiese) besprechen wir gemeinsam und suchen nach Lösungen. Wegen der Wiese haben wir uns dann mit Herrn Breuer, unserem Hausmeister, getroffen und haben mit ihm abgemacht, dass er sich darum kümmert.
Manche Kinder haben sich aber auch neue Spielgeräte für den Schulhof gewünscht. Jetzt wollen wir überlegen, wie wir es schaffen die Geräte zu beschaffen.
Wir wollen erreichen, dass sich ALLE KINDER an der Rheinschule NOCH WOHLER fühlen. Dafür setzen wir uns gemeinsam ein und arbeiten daran. Wenn DU einen Wunsch für die Rheinschule hast, sprich uns einfach an!
Euer RKP

Von Montserrat Manke
Urfeld. „So vergingen einige Jahre. Aladdin war ein junger Herr geworden. Eines Tages nun wollte es der Zufall, dass er die Tochter des Sultans, Prinzessin Balruldubur-„. Jäh werde ich unterbrochen: „Die heißt Jasmin“, sagt Ploy (6) zu mir. „Nein“, entgegne ich, „sie heißt Balrulbudur“. Das verstehen die Kleinen nicht. Denn sie kennen Aladdin doch ganz genau. Das ist der von Disney und er erlebt mit seiner Jasmin tolle Abenteuer.
Tatsächlich ist der Knabe mit der Wunderlampe in den meisten europäischen Ausgaben der Märchen aus 1001 Nacht enthalten, im arabischen Original jedoch nicht. Antoine Galland fügte die Geschichte Anfang 1700 einfach hinzu, als er vier Jahre lang an der ersten Übersetzung von „Tausend und eine Nacht“ ins Französische arbeitete.
Es ist bundesweiter Vorlesetag, und ich mache mit. Sieben „Pänz“ haben sich um mich herum in ihre Decken und Kissen gekuschet und ihre Kuscheltiere im Arm. Die meisten kennen mich, ich bin die Mutter einer Erstklässlerin an der Lehranstalt. Schnell sind wir vertraut und ich erfahre, dass sechs der sieben Kinder in meiner Runde jeden Abend vorgelesen bekommen. Finde ich gut.
Zum zwölften Mal findet der Vorlesetag statt, der auf eine Initiative von „Die Zeit“, der „Stiftung Lesen“ und der Deutsche Bahn Stiftung zurückgeht. Etwa 90 000 Männer und Frauen machen 2015 mit, gehen in deutsche Schulen, Kindergärten und andere Einrichtungen, um Kindern vorzulesen – darunter viele Prominente, wie zum Beispiel Henning Krautmacher oder Rolf Zuckowski.
24 Mamis, Papis, Tanten, Omis sowie Opis sind an diesem Morgen in Urfeld dabei, und bevor es in die Klassen geht, bekommen wir Anleitungen vom Organisationsteam. Sonderpädagogin Wioleta Hartmann, Lehrerin Katharina Peckmann sowie Beate Schultz und Sonja Reiter von der Schulpflegschaft haben sich viel Mühe gegeben, den Kindern im Vorfeld die Bücher vorgestellt und alles organisiert.
Wir Eltern sind ein wenig nervös, denn es ist doch etwas anderes, seinem Kind eine Gute-Nacht-Geschichte oder bis zu zehn Kindern etwas vorzulesen. Doch wir freuen uns auf die Aufgabe.
Silke Kirchartz, Mutter von Felix (5) und Rebecca (8), liest ihren Kindern jeden Abend vor. Sie hat „Das magische Baumhaus“ mitgebracht. Michael Fischer, Papa von Sarah und Moritz (beide 7) wird aus Tom Sawyer und Jim Knopf vorlesen. Christian Hautop verlässt sich ebenfalls auf einen bekannten Kinderbuchautor: Janosch. Genauso wie die Omi von Hagen (8) und Sobbe, Eva Maria Gips: Sie liest aus Astrid Lingrens „Pelle zieht aus“. Christina Banki, Mami von Diana (7) und David (5) hat „Ich bin stark, ich saglaut nein!“ mitgebracht.
Ausgerüstet mit einem Becher Wasser begeben wir uns in die Klassen, um 184 Grundschülern eine Stunde lang vorzulesen. Und es klappt, kein Kind muss in den eigens eingerichteten Raum gebracht werden, weil es zu unruhig ist.
Nach der Stunde treffen wir uns wieder in der schuleigenen Bücherei. Wir bekommen einen Kaffee und sollen auf ein Blatt schreiben, was wir gut fanden, was nicht, und was man besser machen könnte.
Denn eines steht fest: Nach der gelungenen Premiere des ersten Vorlesetags in der Rheinschule soll es nächstes Jahr eine Fortsetzung auf Wesselinger Boden geben.
Dann machen ja vielleicht noch mehr mit und die kleine Stadt am Rhein kann sich beim begleitenden Wettbewerb beteiligen, denn jährlich wird zum bundesweiten Vorlesetag die aktivste, die öffentlichkeitswirksamste und die außergewöhnlichste Vorlesehauptstadt gesucht.

Fotos: Barbara Beyer
Die Koalas (1b) rechnen, schreiben, malen, lesen und basteln in der Herbstwerkstatt.
Liebe Vorleser…
„Danke, dass Sie vorgelesen haben!“
„Danke, dass ihr vorgelesen habt. Ich habe das magische Baumhaus gehört und mir hat es Spaß gemacht.“
„Danke liebe Vorleser, dass ihr uns so spannende Geschichten vorgelesen habt! Das hat uns sehr viel Spaß gemacht!“
„Liebe Mami, danke dass du mir vorgelesen hast!“
„Danke, dass du die Weihnachtsmutter vorgelesen hast!“
„Danke, dass du uns vorgelesen hast. Mir hat alles gefallen!“
„Das Buch war schön. Ich fand es spannend. Danke, dass du uns vorgelesen hast. Hoffentlich gibt es noch mal einen Vorlesetag!“
„Das Buch war schön. Ich fand schön, dass du da warst. Ich freue mich, dass es so ein Buch gab. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass das so schön wird!“
Wer wissen will, was die Kinder der Igelklasse besonders toll fanden, der kann in der Bücherei stöbern. Dort liegt nun für kurze Zeit ein Buch der Igelkinder aus.
Die Koalas basteln Laternen.
Wir sind insgesamt 8 Kinder der 3a und 3b und wir treffen uns immer freitags in der 5. Stunde mit Frau Papenkort in der Bücherei. Dort machen wir eine Ausbildung zu Mediatoren und Mediatorinnen. Das sind Leute – in unserem Fall Kinder – die anderen dabei helfen einen Streit zu klären.
Wir lernen die Stufen der Mediation kennen. Mit Rollenspielen und ein paar Geschichten üben wir die Schlichtung von Streitigkeiten.
Unser Ziel ist es, dass es weniger Streit an der Schule gibt, denn dann macht die Schule mehr Spaß.
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