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Informationen vom 5.5.2021

5.5.2021

Liebe Rheinschuleltern,

wir hoffen es geht Ihnen gut und Sie haben einen guten Weg gefunden, Arbeit und Betreuung der Kinder unter einen Hut zu bekommen.

Wann die Schulen öffnen werden, hängt von stabilen Inzidenzwerten ab. Sobald diese Zahlen an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen im Rhein-Erft-Kreis unter 165 sind, öffnen die Schulen am folgenden Montag im Wechselmodell.

Jetzt im Mai werden die Elternsprechtage durchgeführt. Die Klassenlehrerinnen werden sich mit Ihnen in Verbindung setzen. Die Elternsprechtage dürfen ebenfalls nur auf Distanz durchgeführt werden. Wir haben die Kinder und deren Leistung im Blick. Ihre Kinder und Sie meistern den Distanzunterricht gut. Es gibt tatsächlich nur wenige Kinder, denen das Lernen im Distanzunterricht Schwierigkeiten bereitet und die mehr Unterstützung benötigen. Hier hat sie die Klassenlehrerin schon kontaktiert oder wird sie beim Elternsprechtag gezielt ansprechen. Gerade durch selbstständiges Arbeiten erlangen Kinder wichtige Fähigkeiten zum selbstständigen Lernen.

Wir haben in Konferenzen unsere Arbeitspläne durchgearbeitet.  Die allermeisten Themen konnten auch auf Distanz bearbeitet werden. Die wenigen Themen, die nicht so vertieft erarbeitet werden konnten, werden wir intensiv bearbeiten, wenn die Kinder wieder vor Ort sind. Dafür gibt es andere Bereiche, in denen die Kinder mehr bearbeiten konnten als im „normalen“ Unterricht. Ihre Kinder haben zum Beispiel deutlich mehr Texte geschrieben oder gelesen.

Die Kinder im vierten Schuljahr haben die wichtigen Inhalte in den letzten 3,5 Schuljahren erarbeitet. Die schriftliche Division muss noch eingeführt und vertieft werden. Ansonsten werden im zweiten Halbjahr der 4 hauptsächlich Inhalte und Fertigkeiten vertieft. Das, was unseren großen Vierern fehlt und sonst viel Raum (auch zeitlich) einnehmen würde, wäre den Abschied vorbereiten und etwas Gemeinsames erleben. Dies fehlt leider. Das hätten wir unseren Hunden und Walen wirklich anders gewünscht.

In den anderen Jahrgängen hoffen wir sehr darauf, dass es hier im neuen Schuljahr wieder deutlich mehr Möglichkeiten gibt, Schule in Gemeinschaft zu erleben.

In den neuen Segelplänen finden Sie Rheinschulaufgaben, damit zum einen alle Rheinschulkinder an einem Thema arbeiten und damit in Familien, die Kinder auch etwas gemeinsam erarbeiten können. Diese Aufgaben finden Sie in allen SegeL- Plänen. Die Kinder dürfen diese Aufgaben gerne gemeinsam (Geschwisterkinder, Betreuungskooperationen) bearbeiten. Wir werden die Ergebnisse – natürlich nur, wenn Ihre Kinder das möchten – auf der Homepage veröffentlichen. Weitere Informationen erhalten Sie mit den entsprechenden Plänen von den Klassenlehrerinnen.

Für die Notbetreuung gelten die in Wesseling vereinbarten Kriterien weiterhin. Wenn Sie Not haben, sprechen Sie uns an.

Wir kooperieren seit Jahren sehr intensiv mit der Familienberatungsstelle und bekommen dort immer viele hilfreiche Tipps und Anregungen. Wir als Schule erleben die Zusammenarbeit als gewinnbringend. Sie als Eltern haben ebenfalls die Möglichkeit sich dort beraten zu lassen. Gerade in einer so herausfordernden Zeit kann das eine gute Hilfe darstellen. Auf unserer Homepage finden Sie weitere Informationen und Kontaktdaten (unter Alltagshilfen).

Ab Montag werden in den Grundschulen sogenannte Lollitests eingesetzt. Es handelt sich bei diesem Testverfahren um die PCR-Methode. Diese Testmethode ist sensitiver als die Antigentests und identifiziert Infektionen auch bei niedriger Viruslast und damit wahrscheinlich geringerer Infektiösität. (Videoerklärungen für die Kinder https://www.schulministerium.nrw/animiertes-erklaervideo-zum-lolli-test-0
https://www.schulministerium.nrw/erklaervideo-zum-lolli-test-mit-andre-gatzke-0 )

Mit der Lolli-Test-Methode wird jedes Kind zweimal in der Woche getestet. Dieses erfolgt zunächst als Pool-Testung. Die Kinder führen den Test selber durch, indem sie 30 Sekunden auf einem Abstrichtupfer „lutschen“. Die Tupferstäbchen werden in ein Sammelgefäß gegeben und bilden einen Pool. Ein Pool besteht aus einer Lerngruppe bzw. einer Notbetreuungsgruppe (wenn kein Wechselunterricht stattfindet).

Die Sammelgefäße werden von einem Labor abgeholt und untersucht. Das Ergebnis wird mir als Schulleitung spätestens bis zum nächsten Morgen übermittelt. Diese Ergebnisse leite ich an die Klassenlehrerin/ den Klassenlehrer weiter und diese/r dann an die Eltern. 

Die Kinder nehmen am Testtag zusätzlich noch einen Einzel-PCR-Test (Tupfer + Röhrchen) mit nach Hause, der dann verwendet werden muss, wenn der Pool ein positives Ergebnis zeigt. Dann erfolgt die individuelle Testung. Dafür müssen die Kinder dieses positiven Pools am nächsten Morgen den Lolli-Test noch einmal zu Hause durchführen. Sie, als Eltern, bringen den Einzeltest in dem Fall bitte bis 8:30 Uhr in die Schule. Das Labor untersucht nun die Einzeltests und so kann der/die coronapositive Schüler/in gefunden werden. Bis zum Ergebnis der Einzeltests bleiben die Kinder des positiven Pools in häuslicher Quarantäne.

Das positiv getestet Kind darf erst wieder in die Schule kommen, wenn ein negativer PCR-Test durch den Hausarzt bescheinigt wird.

Wir werden die Lollitests ab Montag in der Notbetreuung durchführen. Wir hatten schon mit Kölner Kindergärten Kontakt, die schon länger mit diesen Tests arbeiten und haben viel Positives gehört.

Darüber, wie genau wir diese Tests dann im Wechselmodell einsetzen, werden wir Sie noch informieren. Die Teilnahme ist verpflichtend. Alternativ können Sie weiterhin einen Test außerhalb durchführen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute

Ihr Rheinschulteam

Wir sind sehr stolz auf euch! – Ihr tollen Rheinschulkinder!

23.04.2021

Liebe Rheinschulkinder,

wir wissen leider nicht genau, wann wir uns wiedersehen.

Wir sind auf jeden Fall sehr stolz auf euch! Ihr macht das seit einem Jahr so großartig. Ihr habt euch auf immer wechselnde Regeln eingestellt. Ihr seid mit der Situation hier vor Ort wirklich toll umgegangen. Und das war oft eine ganz schöne Herausforderung für euch. Einbahnstraßensystem, andere Lerngruppen, Abstand halten, Maske tragen, geteilte Schulhof, euch selbst testen, alleine zu Hause arbeiten…

Ihr Lieben, wir würden euch so viel lieber hier in der Rheinschule sehen. Eurer Lachen, eure Freude, eure tollen Ideen erleben wir lieber unmittelbar als auf Distanz. Vermutlich wird das aber ab Montag oder ab Dienstag erst einmal nicht möglich sein.

Wir denken aber auch auf Distanz ganz viel an euch und vermissen euch.

Wir freuen uns auf die Zeit, wo wir wieder hier vor Ort zusammen lernen können.

Wir schicken euch ganz liebe Grüße aus der Rheinschule

Für das Rheinschulteam

Catharina Schwarz und Barbara Weinert

 

Notbremse?

Liebe Eltern,

so wie es aussieht, gilt laut Aussage des Schulverwaltungsamts die Notbremse ab Montag oder Dienstag in Wesseling. Für heute Mittag ist eine Pressekonferenz terminiert. Wir werden uns dann beraten und Sie voraussichtlich morgen informieren.

Wir wissen, auch aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd es ist, Materialien runter zu laden, zu verstehen, was bei den Aufgaben gemeint ist, die Kinder zu motivieren, die Materialien den Lehrerinnen wieder zuzusenden….

Sie haben das im letzten Jahr so toll gemeistert. Seien Sie stolz auf sich und klopfen Sie sich ab und zu auf die Schulter.

Die allermeisten Rheinschulkinder haben keine Lernrückstände. Kontaktieren Sie die Lehrerinnen, wenn die Pläne für Sie in dieser Situation zu umfangreich sind. Wir haben dafür Verständnis und werden mit Ihnen eine Lösung suchen. Schauen Sie, dass Ihr Kind jeden Tag etwas liest, etwas schreibt (und wenn es ein Tagebuch ist) und rechnet. Darüber hinaus machen Sie bitte nur so viel, wie Sie leisten können.

Ihr Kind wird sich daran erinnern, wie Sie durch diese so herausfordernde Zeit als Familie gegangen sind. Kein Schulstoff ist es wert, dass es zu Hause zu Tränen und Streit kommt. Und auch, wenn wir es schon ganz oft geschrieben haben, es gibt so viele Dinge, bei denen Ihr Kind etwas lernt.

Einige Kinder arbeiten zu Hause schneller als in der Schule. An einem Schulvormittag arbeiten die Kinder aber nicht am Stück. Sie erzählen zwischendurch im Erzählkreis, sie stellen Ergebnisse vor, sie haben Pausen, sie vergleichen mit anderen Kindern Lösungen, sie holen Materialien aus ihrem Ranzenfach und bringen diese zurück. Daher sind die Kinder zu Hause teilweise schneller mit den Aufgaben fertig als zu Hause. Falls ihr Kind immer sehr schnell fertig sein sollte, genießen Sie entweder die gewonnene Zeit oder fragen Sie es, was es arbeiten möchte. Oft haben die Kinder tolle eigene Idee. Vielleicht gibt es etwas, was Ihr Kind immer schon einmal lernen wollte (Schach, Flöte, ein großes Puzzle….) Natürlich dürfen Sie auch hier die Lehrerinnen kontaktieren.

Das Vorstellen in Kleingruppen fällt für die Kinder zu Hause weg. Vielleicht hat Ihr Kind die Möglichkeit sich mit anderen Kindern virtuell (ca. 3 – 4 Kinder) zu treffen, um den anderen Kindern einen geschriebenen Text vorzulesen, ein Bild zu zeigen oder ein anderes Kind etwas zu fragen.

Liebe Eltern, von unserer Seite einen ganz lieben Dank für konstruktive Kritik und die vielen freundlichen Worte. Wir haben unseren Beruf gewählt, weil wir im direkten Kontakt mit den Kindern arbeiten möchten. Momentan geht das nicht. Darüber sind wir Lehrerinnen sehr traurig. Da wirken Ihr Dank und Ihre netten Mails oft Wunder.

Wir freuen uns so sehr auf die Zeit, wenn alles wieder normaler sein wird.

Ihr Rheinschulteam